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Am Arbeitsmarkt sehr gefragt

Berufsschule überreicht bei Abschlussfeier Zeugnisse an Technische Systemplaner

Gemeinsam feierten die frisch gebackenen Technischen Systemplaner für Stahl- und Metallbautechnik mit Lehrkräften ihren erfolgreichen Abschluss. Zum Erfolg gratulierten: (von links) Studiendirektor Günter Ilg (Ständiger Vertreter des Schulleiters), Markus Dechantsreiter (Ausbildungsbeauftragter der Firma Baierl & Demmelhuber) sowie (von rechts) Studiendirektor Friedrich Ebertseder, Ulli Sagmeister, Thomas Reiter, Prüfungsbester Daniel Albrecht (Ausbildungsbetrieb Baierl & Demmelhuber), Reinhard Bauer und Josef Starnecker (8. von rechts). −Foto: Gruber

Pfarrkirchen. Nach bestandener Prüfung haben die Technischen Systemplaner für Stahl- und Metallbautechnik jetzt im Rahmen einer kleinen Feier ihre begehrten Abschlusszeugnisse erhalten. Nach dreieinhalb Jahren Ausbildung sind sie gefragte Fachleute in den Betrieben oder haben eine solide Grundlage für ein Studium.

Ilg: "Alle Wegestehen offen". Studiendirektor Günter Ilg, der ständige Vertreter des Schulleiters des Beruflichen Schulzentrums Pfarrkirchen, meinte zurückblickend, dass sich in den letzten dreieinhalb Jahren vieles getan habe. Mit dem Abschlusszeugnis würde für die Absolventen eine neue Lebensphase beginnen. Jetzt gelte es nicht nur das Erreichte zu verwalten, sondern sich neue Ziele zu setzen. Gerade jetzt, wo ein Nachfrageüberhang nach Systemplanern bestünde, würden alle Wege offen stehen. "Lohnen würde sich auch eine Weiterbildung zum Techniker", sagte Ilg.

Studiendirektor Friedrich Ebertseder, Mitarbeiter der Schulleitung, erinnerte bei der Feier an die umfangreichen Ausbildungsschwerpunkte in diesem Berufszweig. Neben der Erstellung technischer Zeichnungen am Computer mit CAD-Systemen würden u.a. die Erstellung von Entwurfszeichnungen für Metallkonstruktionen wie Brücken oder Fahrzeugaufbauten oder detaillierter Pläne für die Fertigung aller Einzelteile eines Kranes eine interessante Aufgabe sein. Die Verwaltung unterschiedlicher Zeichnungsversionen zu einem Projekt und das Sichern der entsprechenden Daten sei genauso wichtig wie der Überblick über die Zeichnungsdaten zu einem Projekt und die Rücksprache mit unterschiedlichen Betriebsabteilungen. In Pfarrkirchen würden Auszubildende des Berufs Technischer Systemplaner, Stahl- und Metallbau, aus ganz Niederbayern und dem größten Teil der Oberpfalz unterrichtet. Diese Ausbildung gelte als eine der schwierigeren im dualen Berufsbildungssystem, meinte Ebertseder.

Im Dezember und Januar fanden die Abschlussprüfungen für den Ausbildungsberuf "Technischen Systemplaner/in für Stahl- und Metallbau" statt. Die Teilnehmer zeigten ihr Wissen und Können in theoretischen und praktischen Aufgabenstellungen. Der größte Teil der Leistungen wurde am Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen erbracht, dem für diesen Ausbildungsberuf größten Beschulungsstandort in Bayern. Kleinere Teile wurden bei der IHK Passau sowie der Kreishandwerkerschaft Donau-Wald in Deggendorf abgelegt. Außerdem mussten die Auszubildenden den Prüfungsausschüssen in Fachgesprächen Rede und Antwort stehen. − gg