Pfarrkirchen. Im Rahmen des Erasmus+-Programms und der Internationalisierungsstrategie des Beruflichen Schulzentrums Pfarrkirchen (BSZ) verbrachten sechs engagierte Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker gemeinsam mit ihrem Lehrer Andreas Bernhardt zwei intensive Wochen in Norwegen.
Das Projekt mit dem Akronym PONT hat zweierlei Bedeutung: erstens „Pfarrkirchen Oslo Networking Technicians“, und zweitens bedeutet es zu Deutsch „Brücke“. Es wurde erstmals durchgeführt.
Nach der Ankunft in Oslo und dem Einchecken im Hostel begann der Projektunterricht an der „Etterstad videregående skole“. Die deutschen Schüler trafen auf ihre norwegischen Partner. In gemischten Zweierteams arbeiteten die Schüler vier Tage lang an sieben technischen Stationen mit realitätsnahen Fehlerbildern. Neben der fachlichen Arbeit kam auch das kulturelle Erleben nicht zu kurz. In der zweiten Woche ging es nach Lørenskog, einem Vorort von Oslo. Dort arbeiteten die Schüler in verschiedenen Sparten des Autohauses Bertel O. Steen (Mercedes-Benz, Peugeot, Kia). Dort standen auch Arbeiten an Hochvolt-Batterien auf dem Programm – ein Bereich, der in Norwegen durch den hohen Anteil an Elektrofahrzeugen besonders relevant ist.
Die norwegischen Partner zeigten großes Interesse an einem Gegenbesuch. Geplant ist zunächst ein Job-Shadowing für Lehrkräfte, bei dem sie das deutsche Ausbildungssystem kennenlernen. In einem zweiten Schritt soll auch eine Gruppe norwegischer Auszubildender nach Pfarrkirchen kommen.
Mit dabei waren: Emmeram Brunhuber, Kfz-Anzinger, Johanniskirchen; Danny Eder, Autocenter Neuss, Pfarrkirchen; Sophia Monteleone, Autohaus Monteleone, Hebertsfelden; Luzia Schned, Autohaus Reitberger, Unterdietfurt; Festim Sejdija, Autohaus Ostermaier, Eggenfelden, Georg Venus, Mercedes Benz Schreiner & Wöllenstein, Pfarrkirchen.
−red
