Newsdetail

Im ehrbaren Stand des Handwerks

60 Absolventen der Metall-Abteilung der Berufsschule erhalten Gesellenbriefe

Die Prüfungsbesten der Metallbereiche samt Ehrengästen: (von links) Landrat Michael Fahmüller, Manfred Forster (Nürnberger Versicherung), Alfred Schoßböck (VR-Bank) mit den anwesenden Geehrten Dominik Lauer, Alois Gschwendner, Dennis Luniak, Lukas Spateneder, Lisa Zöls, Matthias Seiler, Wendel Buschmann sowie Josef Straßl (Obermeister Heizungsbau-Innung), Konrad Straßl (Obermeister Metall-Innung), Kreishandwerksmeister Hans Entholzner, stv. Schulleiter Günter Ilg (Klassenleiter Feinwerkmechaniker), Armin Maier (Leiter Bildungszentrum Pfarrkirchen), Christian Würfl (Klassenleiter Metallbauer), Daniela Wimmer (Kreishandwerkerschaft), Andreas Khedira (Klassenleiter Anlagenmechaniker) und Ingrid Hopfinger (Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft). −Foto: Slezak

Quelle: pnp

Pfarrkirchen. Bei einem Festakt in der Stadthalle sind 60 erfolgreiche Absolventen der Metall-Abteilung der Berufsschule freigesprochen worden. Der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe sowie der Abschlusszeugnisse folgte die Ehrung der Besten.

Beim Höhepunkt des Abends vollzog der Obermeister der Metallbau-Innung Rottal-Inn, Konrad Straßl, die Freisprechung nach guter alter Tradition. Damit erhob er die Absolventen "in den ehrbaren Stand des Handwerks" – und zwar im Detail die Anlagenmechaniker für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik, die Metallbauer, die Feinwerkmechaniker mit Schwerpunkt Maschinenbau sowie die Technischen Systemplaner.

"Der erfolgreiche Berufsabschluss ist die Eintrittskarte in eine erfolgreiche berufliche Zukunft." Mit diesen Worten umriss der stellvertretende Leiter der Berufsschule, Günter Ilg, in welch guter Situation sich die Absolventen jetzt befänden. Einen zentralen Grund nicht nur für den Erfolg des Einzelnen, sondern für den ganzen Standort Deutschland sah er "im hohen Wert der Bildung und dem dualen Ausbildungssystem", also in der effektiven Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Berufsschule.

Landrat Michael Fahmüller lobte die Absolventen dafür, "den Grundstein für ein erfolgreiches Leben gelegt zu haben". Das Handwerk biete hervorragende Chancen. Allerdings solle sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruhen. Wie wichtig dem Landkreis das weltweit beneidete deutsche Ausbildungssystem sei, sehe man daran, dass in nächster Zeit in der Kreisstadt ein komplett neuer Berufsschulbau erstellt werde.

Zu guter Letzt überreichte Fahmüller zusammen mit den beiden Obermeistern Konrad Straßl und Josef Straßl, den jeweiligen Klassenleitern sowie Ingrid Hopfinger von der Kreishandwerkerschaft die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse. Darüber hinaus wurden als Beste ihres Jahrgangs der Reihe nach ausgezeichnet: bei den Anlagenmechanikern Wendel Buschmann, Lisa Zöls, Michael Fischer und Matthias Seiler, bei den Metallbauern Lukas Spateneder und Dennis Luniak, bei den Feinwerkmechanikern Vinzenz Rott, Dominik Lauer und Alois Gschwendner sowie bei den Technischen Systemplanern Jaqueline Uhlmann und Katharina Wild.
"Fachkräfte werden gesucht wie die Nadel im Heuhaufen." Mit diesen Worten sprach der Obermeister der Heizungs-, Sanitär und Spengler-Innung, Josef Straßl, den Gesellen abschließend Mut zu. Nicht umsonst seien die Mitarbeiter das größte Kapitel von Unternehmen. Da laut Günter Ilg derzeit sogar ein Nachfrageüberhang für Fachkräfte bestehe, seien die Anstellungschancen für die Metaller derzeit in der Tat hervorragend.