Elektrotechnik

Seminar Elektrotechnik

Das Seminar für Elektro- und Informationstechnik hat am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum bereits eine lange Tradition. Von 1977 bis 1992 führte Herr Ernst Rutzinger das Seminar, damals noch an der Berufsschule in Eggenfelden, wo auch sein Nachfolger Reinhard Göbl sein Referendariat bestritt. Herr Göbl übernahm 1992 für die nächsten 24 Jahre die Ausbildung neuer Lehrkräfte. Im September 2016 wurde Herr Michael Loibl neuer Seminarlehrer für Elektro- und Informationstechnik.

Die Referendare sind von Dienstag bis Donnerstag an der Schule um Unterricht zu halten, zu hospitieren und an fachlichen Seminarsitzungen teilzunehmen. Montags findet für sie ein Hauptseminar (meistens an der Berufsschule Bogen) statt. Der Freitag unterschiedet sich bei den beiden Referendaren. Angehende Lehrer mit einem Master-Abschluss in Elektrotechnik, die in das Referendariat einen Quereinstieg machen, besuchen Seminare zu den Themen der Erziehungswissenschaften. Wer das Lehramt direkt studiert hat (Master of Education) hat die Ausbildung in den Erziehungswissenschaften bereits im Studium durchlaufen.  Hier wird freitags das Seminar im Unterrichtsfach besucht, wo auch unterrichtet wird.

Es müssen im ersten Ausbildungsjahr zwei Lehrproben gehalten werden, zwischen dem ersten und dem zweiten Jahr wird eine wissenschaftliche Hausarbeit angefertigt. Im zweiten Referendariatsjahr unterrichten die Referendare in Einsatzschulen. Zum Ende des zweiten Ausbildungsabschnitts müssen noch mündliche Prüfungen in Pädagogik und Didaktik sowie das Colloquium abgelegt werden. 

Im Schuljahr 2020/2021 tritt eine Gruppe von vier Referendaren ihren Dienst an der Seminarschule für Elektro- und Informationstechnik an. Die Gruppe besteht in diesem Jahr aus drei Quereinsteigern und einem grundständig studierten Referendar. Gemeinsam absolvieren sie ihr erstes Berufsjahr als Lehrkraft. Eingesetzt sind die Referendare sowohl im Berufsgrundschuljahr, als auch in den beruflichen Fachbereichen der Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik (EMA), Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (EEG) und Elektroniker für Geräte- und Systemtechnik (EGS). 

 

Thomas Dietl 

Auch ich durfte bereits während meiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme die Schulbank einer Berufsschule drücken. Bevor ich mich entschied in eine Laufbahn als Berufsschullehrer zu wechseln habe ich die letzten fünf Jahre in Entwicklungsprojekten in der Automotive-Branche gearbeitet. Nun hoffe ich, dass ich als Quereinsteiger meinen künftigen Schülern neben der Theorie auch Wissen aus der Praxis vermitteln kann.

 

Niklas Fuchs

Seit  September 2020 bin ich in Pfarrkirchen im ersten Jahr als Referendar. Nach meinem Elektrotechnikstudium habe ich mehrere Jahre als Entwicklungsingenieur für Soft- und Hardware für Kommunikationstechnik gearbeitet. Über den Quereinstieg darf ich mich nun als Lehrer beweisen und freue mich darauf mein Fachwissen und Erfahrungen mit den Schülern zu teilen.

 

Stefan Kunze

Nach meinem Studium der Elektro- und Informationstechnik war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule tätig. Neben der Arbeit in Forschungsprojekten durfte ich auch Studierende bei Praktika und Abschlussarbeiten betreuen. Diese Begleitung bei den ersten Schritten in der beruflichen Praxis war einer der schönsten Aspekte meiner früheren Tätigkeit. Die Möglichkeit zum Quereinstieg ins Lehramt bietet mir nun die Möglichkeit diesen Aspekt ins Zentrum meines Berufslebens zu rücken.

 

Thomas Waldhör

Im Schuljahr 2020/21 darf ich mich als Teil des Elektrotechnik Seminars in Pfarrkirchen nennen. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik auf dem Wasserkraftwerk Braunau-Simbach besuchte ich die BOS, um meine fachgebundene Hochschulreife zu erlangen. Im Anschluss studierte ich Lehramt für Berufliche Bildung an der Technischen Universität München mit der Fächerkombination Elektro- & Informationstechnik und Politik & Gesellschaft.