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Frisch vom Feld ins Glas

Berufsfachschüler pflücken Erdbeeren und verarbeiten die Früchte

Gekonnt zeigt Fachoberlehrerin Gerda Laxhuber in der Lehrküche die Handkniffe der Konfitürenverarbeitung. − Foto: red

Quelle: pnp

Pfarrkirchen. Mmh, lecker: selbstgemachte Erdbeerkonfitüre. Für viele ein Muss am Frühstückstisch, aber wie wird der leckere Fruchtaufstrich eigentlich hergestellt und was muss man bei der Produktion alles beachten?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf fuhren 22 Zehntklassler der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung (EV 10a und EV 10b) am Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen mit dem Stadtbus raus auf das Erdbeerfeld Reitberger nach Untergrasensee. Erste "Produktionsstufe" des praxisorientierten Projekts zum Thema "Konfitürenherstellung" war das Pflücken der "Rohstoffe" unter der Leitung der Fachlehrkräfte Gerda Laxhuber, Claudia Segl-Eid sowie TanjaTeringl.

Innerhalb einer Stunde ernteten die eifrigen Hände 48 Kilogramm süße Früchte, um diese nach Verarbeitung zur Konfitüre an der Schule zu verkaufen. Der Gewinn daraus wird in einen gemeinsamen Klassenausflug investiert. Kaum zurück in der Schule, wurden sogleich die nächsten Produktionsschritte geplant und ausgeführt.

Unter Anleitung verarbeiteten die Schüler die frisch gepflückten Beeren und füllten das Endprodukt in Gläser ab. Zur Freude aller gab es auch noch selbstgemachtes Erdbeereis. Die restlichen Früchte wurden zur Vorratshaltung für die erdbeerlose Zeit eingefroren.

Im Theorieunterricht erfuhren die Schüler interessante Inhalte zur Konfitürenverordnung und der strengen Unterscheidung der einzelnen Bezeichnungen. Als Dekoration wurden schöne Stoffe zugeschnitten und mit Bast auf den Gläsern befestigt. Abschließend kalkulierten die jungen Konfitüren-Köche gemeinsam mit den Lehrkräften die Verkaufspreise aus den entstandenen Kosten und dem erhofften Gewinn.