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Von bayerischen Kollegen lernen

Lehrkräfte aus Shanghai am Beruflichen Schulzentrum

Unterstützt von einer Dolmetscherin startete eine Lehrkraft aus Shanghai ihren Unterrichtsversuch am Beruflichen Schulzentrum in Eggenfelden. −Foto: Friedl

Quelle: pnp

Eggenfelden. "CLIB – Chinesische Lehrkräfte in Bayern", so nennt sich ein Programm, das von der Hanns-Seidel-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Für knapp drei Monate sind im Rahmen dieses Projekts Lehrer aus China im Freistaat und sollen hier von den bayerischen Kollegen profitieren. Im gewerblichen Bereich gibt es diese Kooperation schon seit mehreren Jahren. Ein Novum in diesem Jahr ist die Erweiterung auf den Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung.

Drei Lehrkräfte aus Shanghai sammelten dabei am Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen Erfahrungen. Fachkundig betreut wurde der zweiwöchige Aufenthalt, der vorwiegend an der Außenstelle in Eggenfelden stattfand, von Studienrat Tobias Friedl. Das Hauptaugenmerk des Besuchs lag in der Vermittlung des handlungsorientierten Unterrichts, bei dem der Schüler oder die Schülerin in den Fokus rückt und der hierzulande zum Standardrepertoire jeder Lehrkraft gehört, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Schüler soll dabei zu lebenslangem Lernen befähigt und zum Problemlöser ausgebildet werden.

In China steht nach wie vor die Lehrkraft stark im Mittelpunkt, wobei überwiegend referiert wird. Einen Anstoß zur Veränderung des Unterrichts soll diese Kooperation nun bieten. Die ersten Unterrichtsversuche der drei Lehrkräfte aus Shanghai seien jedenfalls sehr vielversprechend gewesen, was sich auch in dem positiven Feedback der Schülerinnen und Schüler widergespiegelt habe, so das Fazit. − red